Um die allgemeine Erheiterung meiner lieben Kollegen auf einem konstanten Level zu halten, spreche ich mehr und mehr norwegisch im Büro. Um aber endlich mal von den ca. 40% Zeichensprache runterzukommen (und auch ein bisschen auf der Suche nach einer Art – da ist das böse Wort wieder – „Hobby“) habe ich mich zu einem Sprachkurs hier angemeldet.
12 Einheiten in der „Folkeuniversitet“ (=VHS). Vor mir liegen meine teuer erstandenen Unterrichtsmaterialien (ein Lesebuch und ein Arbeitsbuch – via Schleudersitz zurück in die 9. Klasse) mit dem Untertitel „Norwegisch und Allgemeinwissen für erwachsene Einwanderer“. Da lernt man ja gleich was über sich selbst, wie prima. Genauer gesagt sind wir 10 Einwanderer, 6 davon Ärzte. Was für ein Klischee. (Nach einer Woche Regen im Norwegenurlaub inklusive Schnupfen bin ich allerdings auf gutem Fuße mit Klischees).
Da mache ich deshalb auch gleich weiter: Wieso ist – geben wir es doch zu – in solchen Abendschulkursen die Ökolatschendichte eigentlich immer so unverhältnismäßig hoch? Heute Abend hatten wir die gemeinsame Aufgabe, Vorteile des Lebens in einer großen Stadt und in einem Dorf ( = „kleiner als Kleinstadt“) zu sammeln. So habe ich – mitschreibend wie Jojos Schiffsversicherungstante – also links ( = Stadt) fünf Punkte aufgeschrieben, rechts (Dorf) etwa FÜNFZEHN. Da musste ich vor lauter Schreck auf dem Heimweg in der Kaffeebrenneriet eine Semi-Skimmed-Latte-To-Go bestellen. (Ja, ich definiere den Urbanitätsgrad einer Stadt basierend auf deren Coffeeshopdichte.)
Erkenntnis das Tages: Wenn man sich etwas vorgenommen hat, muss man auch mal in den sauren Apfel beißen.
Tag Zwei im Hause mit den drei Namen. Heute hatte ich tatsächlich was zu tun. Ich durfte 5 Seiten Korrektur lesen. Also das Original-Dokument wurde gefaxt und dann von unserem word processing-Office gescannt und dann sollte das Law.Dep. schauen, ob alles stimmt.
Es hat alles gestimmt.
Die pre mittagliche Lecture über Shipping Finance war darauffolgend der absolute Kracher. Ein fee earner (ich find’ die Bezeichnung einfach nur geil) – also das heißt einer der schon richtiger Anwalt ist und dessen Arbeit man dem Mandanten berechnen darf; würde ihn mal so als Senior Associate tarnen – erzählte uns, dass es verschiedene Arten von Schiffen gibt (so mit Container, Stückgut oder auch Tanker, große oder kleine – die nennt man wiederum Yachten!) und die sehr sehr viel Geld kosten. Kann man aber auch gebraucht kaufen.
Dazu braucht man dann ne Bank. Und die leiht einem das Geld (aufpassen Christian, es kommt noch besser). Naja und man muss sich das vorstellen, wie bei einem Haus, darauf kommt dann eine Sicherheit, so ne Art Hypothek.
Und weil ein Haus ja auch kaputt gehen kann; z.B. abfackeln; (bei Schiffen nennt man das untergehen) wird das ganze … aufpassen ... versichert.
Das wars auch schon über Shipping Finance vom fee earner. Wer glaubt, man könne sich über gegebene Infos (und es waren tatsächlich nicht mehr) keine Notizen machen (so wie ich !) der irrt. Die Tante neben mir schrieb alles haarklein (3Punkt Schrift) auf zwei DinA4 Seiten mit.
Den Nachmittag verbachte ich dann meiner liebsten Gewonheit im Praktikum frööönend mit Wikipedia surfen (Seismische Messmethoden, die 5 größten Atombomben, Antarktischer Vertrag, der Fluss Themse, etc).
London hat aber auch gute Seiten. Z.B. den Apple Store. Ketzerische gesagt, den Tempel der Heiligkeit. Da ich noch nie da war, musste gleich mal die Tube zur Regent Street genommen werden und der Stätte die Aufwartung gemacht werden.
(Hier gibt es übrigens noch iPhones! Aber nur zum Anschauen und Anfassen. Mein Tip: schwarz ! nicht weiß.)
Der Laden ist echt coool (auch für die geneigten Leserinnen, die nicht Mac-Affin vorzugeben tun). Auch ist es schön nach einem anstrengenden Bürotag (boooah war das alles krass… gäähn) im Apple-Hörsaal sich die neusten Programme erklären zu lassen. Nächstes mal werde ich mir auch gleich neue Kopfhörer mitnehmen (grandioses Fehlkauf: InEar Dinger! Meine Ohren sind zu klein, will die jemand haben?), die sind nämlich tatsächlich billiger als in Deutschland.
Genug geschwaftelt. Bleibt nur noch die Frage des Tages:
Wo ist die Magic?
Wo ist der große BigBenking SchnickSchnack?
Und vor allem in welcher Kanzlei gibt es besseren Kaffee?
1. Oyster-Card (so ne Art pre-paid Bus/Tubeticket) besorgen. CHECK
2. Den Weg zu Arbeit finden (piece of cake, .. walk in the park) CHECK
3. Noch vor der Arbeit zum O2-Shop und sich an der Horde iPhone-Bettelnder Gestörter um eine UK-SIM kümmern. (Könnte jetzt unlimited nach Europa telefonieren. Betonung liegt auf “könnte”) CHECK
4. Müsli und Schokoriegel besorgen! (Überleben ist wichtig) CHECK
achja 5. Erster Tag in der Firma …
Gäääähn. Computer-Stuff; Introduction rounds; Lunch mit Trainees; und quälend uninteressante Aufgaben und Recherche über die Reform der Reform der Neufassung der Ergänzung zur vorläufigen Endversion des Company Acts 2006 UK.
Da möchte ich auch noch auf ein multimediales Schmankerl hinweisen. Das China-Quiz auf ZDF.de. Gleich zu Beginn sollte man vor allem mal auf den Button “Abspann” klicken. Übrigens: Jeder der auf dem Winzerfest schonmal chinesische Nudeln gegessen hat, dem sollten die chinesischen Stimmen bekannt vorkommen.
Die EM ist vorbei – traurig, aber wahr. Meine Blase am Daumen von Fahrrad-Korso ist verheilt. Wir haben die Deutschlandfahnen eben erst von Jutta, Bruno und Christians Fahrrad demontiert und können sie schon wieder rausholen. Denn es sind nur noch 24 Tage bis Olympia. Das Warten bis zum Startschuß der Spiele wird uns von zwei alten Bekannten – Li und Wang – versüßt. Frühe Fans der Harald Schmidt Show werden sie wiedererkennen.
Das habe ich gerade bei StyleSpion entdeckt.
Hat jemand aus dem WTM Lager Ambitionen sich zu bewerben? ;)
Übrigens (eine andere Geschichte): Durch die Auswahl einer dieser konsumfördernder Plastikbezahlkarten bin ich bald (noch warte ich darauf) Abonnent der Gala. Ja, richtig gelesen, das Weltblatt Gala!
Nachdem ich von diesem Abo schon einige male erzählt habe (heute beim Mittagessen zB meinem Chef) beläuft sich die Anzahl der angemeldeten Zweileser auf sechs. Da sieht man, wie nach einem kurzen Stirnrunzel über “die Gala” sofort Bedarf angemeldet wird. Wer hat sonst noch Interesse? Ich überlege mich mit einem Lesezirkel selbständig zu machen. Um Anmeldungen wird gebeten.
... aber Sex and the City hat nun unwiderruflich eine der letzten männlichen Bastionen gestürmt, den Fussball, und ich fühle mich berufen zu verkünden: “Kicker” von nun an sozusagen mit Dekolleté :-)... denn frau informiert sich jetzt auf Kickette.
Der vielversprechende Disclaimer:
We promise to never write about real news like transfers, sports stats or the offside rule. Instead, we pledge to offer as much in-depth frivolity and superficial reports of hot players and their nice automobiles as is possible within our regular manicure schedules.
Ok, runzelt ruhig die Stirm über so viel Oberflächlickeit, aber es ist Sommer, alles geht ein bisschen gemächlicher, und ich empfehle: in den rss-feed aufnehmen, gleich neben Bild.de faz.net! ;-)
+ abgelegt unter der Kategorie “Wohin mit all dem Rosa?” +
Unser Router zu Hause hat vorgestern seinen Geist aufgegeben. Um die unbedingte Verbindung zur Außenwelt aufrecht zu erhalten habe ich natürlich sofort und unmittelbar einen neuen gekauft, ohne vorher zu versuchen, ihn nach alter Ingenieurs-Tradition selbst zu reparieren.
Und obwohl ich das Nachfolge-Modell unseres Routers gekauft habe, hat – wie immer und von einer höheren Macht so gefordert – erst mal wieder gar nichts funktioniert. Keine LAN/WAN-Verbindung über Kabel, dann kein WLAN, dann keine Pakete empfangen und schließlich hat – ohne Grund – plötzlich (nach Hoch- und Runterfahren, WLAN an und aus, Verbindung schützen und wieder entschützen) doch alles funktioniert.
Für ähnliche, und weitere, Situationen des Lebens, zu denen man sich eine Anleitung wünscht, kann man jetzt einen Blick in die Wikihow-Börse werfen. Dort soll die größte How-To-Sammlung entstehen und man kann Anleitungen zu Themen finden wie z.B. beten, Sushi essen, Altersvorsorge berechnen, (Jungs, aufgepasst!) wie bekomme ich ein Sixpack, u.v.m.)
... Ist die Message, dass die kleinen Dicken mit den krummen Beinen auch was drauf haben, für die neue Telekom Kommunikationsstrategie wirklich gelungen? War doch teuer!
Aber immerhin wird T mobile und T home jetzt unter der starken Dachmarke T vereint. Bitte alles einstampfen.
...Wie konnte ich die letzten 25 Jahre ohne dieses Produkt überleben?
Schokoladen-Sosse, die auf der Eiscrème fest wird. Wie beim Eissalon, nur bei mir Zuhause auf der Couch. Bravo, bravo Freia!
+ Abgelegt unter der Kategorie “Man schlumpft so herum” +
Wir sind schön, wir sind jung, wir sind schlau. Das hat hat jetzt auch Tchibo erkannt und will uns und viele andere zu Lead Usern auf ihrer Ideen-Plattform Tchibo Ideas machen.
Ihr könnt Aufgaben einstellen, die andere User lösen sollen, selbst Ideen/Lösungen präsentieren, über die Vorschläge abstimmen und natürlich auch gewinnen, gewinnen, gewinnen: und zwar zwischen 500 und 2000 € – immerhin!
Und bei Olympia können nicht nur die Sportler gewinnen, sondern auch die PAYBACK-Kunden.
Denn wenn Ihr Euch jetzt für die GOLDFACH-PUNKTEN Aktion anmeldet, dann punktet Ihr jeden Tag x-fach. Und x gleich die kummulierte Anzahl der deutschen Goldmedaillen des Vortags. D.h. also, warten bis Olympia vorbei ist und am Montag danach bei allen PAYBACK Partnern Hammstereinkäufe tätigen.
Wer auch gleich wieder mit Risiken und Eintrittswahrscheinlichkeiten spielen möchte, hier findet Ihr den historischen Medaillenspiegel der Deutschen Olympioniken.
Da wir unter uns neu-gewonnene Fußball-Fans begrüßen dürfen hier folgender Schwank aus der Kölner Kreisklasse (es ist wirklich passiert!!!) :
Wir befinden uns in der Kölner Kreisliga D. Germania Nippes II steht am letzten Spieltag auf einem Aufstiegsplatz, vor dem Rivalen Rheinkassel-Langel II; und zwar mit 3 Punkten und einer Tordifferenz von +37 Toren gegenüber Rheinkassel.
Alles geritzt denkt man, Aufstiegsfeier geplant, Bier ist kühl, Sonne scheint und die Spielerfrauen des Germania Nippes II haben auch schon einen leckeren Nudelsalat gezaubert.
ABER Fußball wäre nicht Fußball, wenn es nicht auch Wunder gäbe.
Am besagten letzten Spieltag spielt nämlich Rheinkassel-Langel II gegen die DJK Löwe II.
Endstand 54:1.
Somit steigt Rheinkassel auf und Germania Nippes II nicht. Das ganze hat auch noch ein Nachspiel vor den Sportgerichten, aber nicht für die glorreichen Gewinner (Rheinkassel-Langel II), da man ihnen nichts nachweisen könne.
Die DJK Löwe II bekommt zwölf Punkte nächste Saison abgezogen, Geldstrafe und Spielverbot. Die 1. Mannschaft der Löwen soll noch zwangsabsteigen, damit Germania Nippes II doch noch von der Kreisliga D in die Kreisliga C aufsteigen.
Wir bleiben am Ball, und geben ab an die angeschlossenen Funkhäuser.
Nummer 1: Es gibt nichts wichtigers als Fuuuusball. Selbst Herz&Schmerz Serien müssen weichen!
(Passend auch als Untertitel zum Trainer-Gespann zu verstehen!)
Nummer 2: Deutschland hat ein echtes Orthographie-Problem!
(arme Lehrer!)
Man sollte meinen, die Basics von Service und Beratung hätten sich mittlerweile rumgesprochen, aber nein, dem ist zumindest bei www.pearl.de nicht so.
Dort habe ich das folgende Accessoire für meinen iPod erworben (Produkt-/Nutzungsbericht folgt).
Als die Tasche ankam hatte ich ein wenig Bedenken ob der Dichte der Steckverbindung zum Kopfhörer und rief die Service-Hotline an. Die durchaus freundliche CSC-Dame sagte mir, dass sie mir bei Produktfragen nicht helfen kann (nur Bestellannahme) und mich weiterverbinden würde, wollte aber trotzdem wissen, was meine Frage sei (“nichts zu tun?” frag ich mich da – andere Kunden mussten also u.U. unnötig in der Warteschleife warten). Ihr mitgeteilt sagte sie “naja, wie schon gesagt, ich kann das nicht beantworten (Anm. der Red: ach quatsch!), aber ich sag mal so: ich würde das eh nicht riskieren, das wäre mir zu gefährlich. Und überhaupt: wieso wollen Sie denn beim Schwimmen Musik hören? Da will man doch schwimmen, Musik hören kann man ja dann wann- und woanders?” EXCUSE ME????? Das ist ja wohl immer noch meine Entscheidung. Also, hab ich Ihr natürlich völlig empört und mit einem Hals bis nach Epe erklärt, dass man ja beim joggen auch gerne Musik höre und ich das eben auch gerne beim Schwimmen hätte. Darauf hin meinte sie “Ach quatsch, das ist doch so schön, wenn man das Wasser plätschern hört”. Klar!!! Wenn man mit 1km/h und ca. 10 Min lang schwimmt, dann ist das natürlich schön, aber bei meiner Geschwindigkeit ist das ja eher ein Lautes Rauschen und Dröhnen in den Ohren :-) Spaß bei Seite: ich hab sie dann höflich und sachlich gebeten, mich jetzt einfach zu verbinden und hätte gut Lust, pearl.de eine Schulung für ihre CSC-Mitarbeiter zu verkaufen.
PS: Es wurde mir versichert, dass alles in Ordnung sein, keine Gefahr besteht. Das Produkt geht also spätestens in KW 27 in die Katrinsche Testphase
Ein Kollege war in der vergangenen Woche in Berlin auf eine Konferenz geladen. Weil sich der Veranstalter offensichtlich nicht lumpen lassen wollte, hatte er ihn im besten Hotel der Stadt eingebucht (rund 450 Euro pro Nacht). Doch was kann man eigentlich für diesen Preis erwarten? Für 200 Euro bekommt man in der Hauptstadt ein Zimmer in einem der zahlreichen 5 Sterne Hotels. Da muss für den doppelten Preis ja nun wirklich was geboten werden, oder?
Location, Location, Location – klar den direkten Blick aufs Brandenburger Tor haben nur die wenigsten, aber reicht das alleine schon den Preisaufschlag zu rechtfertigen?
Anhand einiger “critical incidents” möchte ich die Frage weiter diskutieren: Als besonderen Service wird am bei der Anreise gefragt, welche Zeitung man gerne am nächsten Morgen lesen möchte. Mein Kollege verlangte nach dem Handelsblatt. Am nächsten Morgen fand er den Tagesspiegel an seiner Tür vor.
Beim Frühstück im edlen Saal wurde er freundlich empfangen und nach seinem Getränkewunsch gefragt – Kaffee sollte es sein. Nachdem das Frühstück fast vorrüber war, fragte ein Oberkellner ob den alles zur Zufriedenheit meines Kollegen sei. Der lobte das tolle Frühstück, merkte jedoch an, dass es mit seinem bestellten Kaffee noch schöner gewesen wäre.
Viele werden mich jetzt wieder als Erbsenzähler titulieren, aber ich frage mich schon: Darf sowas in einem Hotel dieser Preisklasse passieren?
Wallfahrten (von “wallen” in eine bestimmte Richtung ziehen, “fahren” unterwegs sein) kann man an verschiedene Orte, aus verschiedenen Gründen machen. Da gibt es z.B. für den Islam Mekka – als Geburtsort des Propheten – , für die Buddhisten Kushinagar oder die Katholiken zieht es manchmal nach Lourdes.
Jedoch gibt es profanere Ziele des Glaubens, nämlich . . .
... San Francisco.
(wer mich bei diesem Vergleiche Ketzer rufen will, dem sei gesagt, dass ich schon einige Pilgerpflichten – Lourdes, Fátima, Chartres, Aachen – hinter mich brachte :-)
Am Montag ist es nämlich wieder soweit. Sir Steve, der Meister selbst, läd zur alljährlich Worldwide Developers Conference (WWDC) und richtet sich am Montag Morgen (10:00h PDT) an seine Jünger, um ihnen die neuesten Neuigkeiten aus dem Hause des Apfels zu verkünden.
Der SPIEGEL sprach sogar mal von einer Art Gottesdienst und das tausende von “Jüngern” gebannt auf die Vorstellung warten. Soweit würde ich jetzt zwar nicht gehen, aber es ist trotzdem lustig mitanzusehen, wie die einschlägigen Foren sich mit Gerüchten über die neuen Produkte und Features überbieten und es ganz schön brodelt.
Quelle: AP
Das dieser Virus auch heute noch ansteckend ist, habe ich gerade bei einem Gespräch mit einem Kommilitonen erlebt, der seit kurzem Mac-User ist. Ganz aufgeregt kam er zu mir und fragte, ob ich denn auch zuschauen würde, und was es wohl neues gäbe und wo man einen eventuellen Live-Stream abgreifen könnte.
Dem jungen Padawan mussten dann erst einmal die Grundsätze einer Jobs-Keynote näher gebracht werden:
1. Nein – es wird keinen Live-Stream geben. Alle Versuche sind bisher gescheitert, da auch im Jahre 2050 die Bandbreite für solch ein Ereignis nicht ausreichen wird !
2. Wenn man Glück hat, findet man ein nicht ganz so übervölkertes Blog, das ein Berichterstatter vor Ort hat. ABER NIEMALS auf den “Refresh-Button” drücken ! ! !
3. Natürlich schau ich’s mir an :- ))))
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass eben jeder Fan sein Ritual oder sein obskure Leidenschaft hat. Man steht schon in der Nacht für Sex in the City-Premierenkarten an, man nimmt seinen SAT-Receiver mit ins Ausland, damit man Bundesliga schauen kann, oder man programmiert 3 verschiedene Videorekorder, 2 Festplattenrekorder und einen Internetdienst, damit man trotz Wurzelbehandlung Lisa Plenskes Hochzeit nicht verpasst.
Ich bin auf jeden Fall dabei, wenn um 19.00h (HH-Ortszeit) mir mein Marketing-Held Steve zeigt, was ich unbedingt – und zwar schon seit urzeiten – haben will&muss, jedoch bis heute noch nicht wusste und er dafür die beste und stylischte Lösung hat!
Frage an Euch:
Wo tickt ihr nicht ganz richtig? Bei welchen Dingen, schütteln Freunde bei Euch den Kopf und welcher Fan ward Ihr schon mal?
Wie vergraule ich Kunden? Apple macht es bei mir gerade vor! Gut, mein Netzteil ist zwei Jahre alt, aber muss ich es deshalb hinnehmen, dass es dann kaputt gehen darf? Ich habe schließlich keinen Aldi PC gekauft, sondern ein Premiumprodukt. Nach meiner Beschwerde wurde mir nun erklärt, dass man meinen Gewährleistungswunsch nicht entsprechen könne. Es hieß lapidar, man habe meine Fotos analysiert und könne sich nicht sicher sein, dass das Gerät immer Sachgemäß verwendet wurde. Auf meine Frage ob man mir also unsachgemäße Verwendung vorwerfe meinte der Herr: “So kann man das auch sagen.”
Ich kann dazu nur sagen, dass ich mein Netzteil immer ganz normal verwendet habe, so wie alle anderen zuvor auch. Bei einem Gerät mit einem Neupreis von fast 2000 Euro hätte ich mir auch nach zwei Jahren noch mehr Kulanz gewünscht. Würde ein Audi nach zwei Jahren zu rosten anfangen, gäb es überhaupt keine Diskussion. Offensichtlich verliert Apple mit zunehmendem Wachstum nicht nur seine Qualität sondern auch seine Kundenorientierung.
Ich würde sagen, die Anschaffung des neuen iPhones wird zugunsten eines anderen Modells gestrichen. Da bin ich jetzt mal ganz eingeschnappt.